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NPD Flyeraktion in Geringswalde

Text?

Wie auf der Internetseite der NPD Sachsen angekündigt wurde eine Flyeraktion in Geringswalde durchgeführt. Die Flyeraktion war gegen die Hausbesetzung der Wiesenstraße 7 gerichtet. Die Selbstgebastelten Flyer betrugen vollkommen überspitze und gleichzeitig unrealistische Auslegungen der Forderungen der Hausbesetzer_Innen. Sicherlich passte diese Aktion der neofaschistischen NPD gut in die Idee der regionalen Naziszene, um die so ziemlich einzig verbleibende „nichtrechte Provinz“ mit ihren geistigen Durchläufen zu belästigen. Ganz klar ist auf den Flyern zu erkennen, dass den Faschisten das Stadtbild von Geringswalde nicht ganz gefällt. Da hat der Herr Wilko W. mehr Gefallen an dem Stadtbild von Mittweida, wo nur rechtsextreme Sticker und dumpfe Sprühereien ohne künstlichen Hintergrund zu finden sind.

Im Großen und Ganzen wollen wir hier keine weiteren und unnötigen Sätze zu den Flyern verlieren. Nur eins ist klar, wir möchten hiermit hinweisen das die Flyer keinesfalls von den Besetzer_Innen stammen und auch keine wahrheitsgemäßen Fakten liefern.
Des Weiteren liefert die NPD ein weiteres Mal, dass sie alles verteufeln was nicht in ihr rassistisch Beschränktes Weltbild passt. Seien es sozialpolitische Projekte bis hin zu Immigrationsfördernde Kampagnen oder antifaschistische Aktionen.

Abschließend sagen wir daher nur: „Keine Stimme den Nazis!

>>>aargb.blogsport.de<<<

Fazit: Eine Woche Besetztes Haus Geringswalde

Fazit der Hausbesetzung am 6.März 2010

Etwas mehr als eine Woche ist es nun her, als wir ein Haus in der Geringswaldeer Wiesenstraße besetzten. Als erstes möchten wir uns für die große Solidarität bei euch bedanken. Das die Besetzung und das dieses damit verbundene Projekt so viel Zuspruch und Unterstützung findet, hätten wir uns nicht einmal zu träumen gewagt. Dank, an auch alle, welche uns Essen und Trinken zubringen, welche uns Sofas, Stühle ,andere Möbel und auch Holz und Kohle für unseren nun gemütlichen Squat brachten. Des Weiteren dank für Kerzen und Taschenlampen, damit wir überhaupt etwas sehen konnten. Dank an die Leute, welche uns Tipps gaben und uns beraten haben. Danke, auch an die, die einfach da waren und uns zeigten, dass wir nicht allein sind. Danke an Parteien, Initiativen und Vereine, welche uns Hilfe zusagten. Weiteren dank an die vielen Unterstützer aus anderen Städten. Es zeigt uns, dass die Freiraumpolitik und deren Umsetzung doch nicht so tot ist, wie es manchmal scheint. Wir sehen damit, wie es notwendig scheint, dass alternative und emanzipatorische Politik in die ländliche Region getragen werden muss, um die Zustände in den Provinzen angreifen zu können.
Zusammenfassend danken wir euch allen, die uns geholfen haben die Woche ohne Wasser und Strom angenehm gestalten konnten. Ohne euch wäre dies alles gar nicht möglich gewesen!
In der derzeitigen Lage ist leider nicht sehr viel zu sagen. Wir sind geduldet bis Gespräche stattfinden, es soll einen runden Tisch geben wo Polizei, Stadt, Besitzerin und die „Vermittlerin“ über den Ausgang des Projektes reden. Dazu entstehen folgende Probleme:
1.Die sogenannte Vermittlerin ist die extremismusbeauftragte des Landkreises Mittelsachsen. Dies zeigt einmal mehr, dass alles was anders leben will, anders aussieht und anders denkt „extrem“ sein muss. Wir persönlich sehen den Extremismusbegriff als unzulässig und falsch an.
2.Es kam bei den geplanten Gesprächen mit Polizei und „Vermittlerin“ so bei uns an, dass wir das Haus freiwillig räumen sollen, damit es zu dem runden Tisch kommt. Das bedeutet also, bei der Unterlassung der Räumung wird es keinen runden Tisch geben.
Unsere Entscheidung ist klar, Räumen wir freiwillig so fehlt uns jeglicher Rückhalt, wir haben demzufolge nichts mehr in der Hand. Wer garantiert uns dass es die Gespräche nach der Räumung geben wird, und wer garantiert und eine Lösung und somit eine Zukunft des Projektes? Unsere Zweifel sind klar und begründet. Der Bürgermeister der Stadt Geringswalde hat uns schon genug enttäuscht. Der anfänglich Aufgebaute Vertrauen zu Ihm ist vollkommen verloren gegangen. Des weiteren wusste er, laut Presse, nicht einmal etwas von einem runden Tisch mit uns! Wieso soll es keine Gespräche mit uns geben, solang das Haus besetzt ist? Es ist die Angst vorhanden, dass wir eine freiwillige Räumung durchführen und im Nachhinein kein Wort mehr über das Projekt verloren wird. Wieso mischen sich die Polizei, die Stadt und die Extremismusbeauftragte so in die Verhandlungen mit ein und versuchen sie mit zu bestimmen? Die Vermutung liegt nahe, dass es das Projekt nicht geben soll.
3.Wieso werden die Verhandlungen in die Hände von den Menschen gegeben, welche sie auch etwas angehen. Das wären in diesem Falle die Hausbesitzerin und wir, als Besetzer_Innen. Wir hoffen deshalb an dieser Stelle, dass die Besitzerin dies genau so sieht und mit uns verhandelt ohne von anderen beeinflusst zu werden. Wir sind deshalb weiterhin an einer Lösung interessiert und zu Gesprächen bereit.
Diese Gründe bewegen uns nicht freiwillig zu räumen, um nicht wieder vor dem Nichts zu stehen.
Aus genau diesem Grunde brauchen wir gerade in dieser Zeit Unterstützung und Hilfe denn je. Also alle, welche uns Helfen wollen und uns unterstützen wollen können dies per Mail bei uns tun!
Wir werden definitiv nicht aufgeben und freiwillig räumen! Wir werden weiterkämpfen für unsere Träume, welche in dieser einen Woche ein ganzes Stück näher kamen!
Diese Woche darf und kann nicht alles gewesen sein!
Kämpft mit uns!
Wir bleiben alle!

Besetzerinnen und Besetzer des Hauses in der Wiesenstraße 7 – März 2010

Unterstützer:
Antifaschistische Aktion Rochlitz Geringswalde Burgstädt

NPD fordert den Einzug in die „Bruchbude“

Lächerlich was die NPD weider mal auf die Beine stellt.
Das Haus noch nie gesehen, aber Textauszüge wie:

Jetzt stehen sie zum zweiten Mal kurz vor dem Abschluß des Kaufvertrages für das eigentlich sofort beziehbare Haus.

Schreitet die Stadt nicht energisch ein, droht Geringswalde zum sächsischen Mekka linker Krawallos zu werden.

Die NPD wird dem noch leise geäußerten Protest der Geringswalder gegen die vermummten Hausbesetzer, deren Droh- und Einschüchterungsgehabe und die Verschandelung der Kleinstadt durch Antifa-Aufkleber und subkulturelle Graffitis eine Stimme geben und diesen Protest verstärken.

zusammenschrammeln.

>>>Hier eine Erklärung<<<
Mehr Bildung für Faschisten!

Heute VoKü

Heute soll es die erste VoKü im Haus geben.
Begonnen wird um ca. 19.00 Uhr. Vieleicht gibt es noch einen Filmvortrag danach, kommt darauf an ob ein Beamer aufgetrieben werden kann. Ihr könnt auf jeden Fall vorbeikommen um euch über die derzeitige rechtliche Lage des Hauses zu informieren und um was günstiges und leckeres zu Essen.
Wir freuen uns auf euch!!!!!

Verhandlungen mit Besitzerin begonnen

Heute begannen erste Gespräche mit der Besitzerin des Hauses.
Eine tolle Nachricht für uns war es, dass Sie die Besetzung erstmal duldet.

Heute Nachmittag fanden erste Verhandlungen mit der Besitzerin statt. Im Vorhinein macht Sie einen kooperativen und netten Eindruck.

Aus diesem Grunde werden diese Woche noch eine Partie, eine VoKü und einFilmvortrag stattfinden. Genauere Termine folgen!

Des Weiteren werden für das Haus noch Sofas, Matratzen und andere Möbel benötigt. Falls ihr etwas habt, bring es vorbei!

Ihr könnt aber auch einfach so zum Besuch vorbei schauen!
Kommt alle!




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